Dienstag, 19. August 2014

Dialog Ost. Aktuelle Forschung zur bildenden Kunst, Architektur und Alltagskultur im östlichen Mitteleuropa

 Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte / Institut für Germanistik:

CALL FOR PAPERS:


Dialog Ost. Aktuelle Forschung zur bildenden Kunst, Architektur und Alltagskultur im östlichen Mitteleuropa  

Interdisziplires Kolloquium an der Universität Bern,  Freitag, 12. Dezember 2014


Die Öffnung der ostmitteleuropäischen  Staaten ab 1989 hatte komplexe Transformationsprozesse zur Folge, die gegenwärtig keineswegs abgeschlossen sind.r die Geisteswissenschaften  brachte dies u. a. den Zugang zu Archiven, die Akzeptanz  einer Methodenvielfalt und  die Möglichkeit  zum  Aufbau  neuer  Kontakte  mit sich.  In der Folge  sind  vermehrt Studien im Entstehen begriffen, die kulturelle Phänomene der Region nun jenseits der vor- herigen Systemkonkurrenz  historisieren.

Vorrangiges Anliegen des eintägigen Kolloquiums ist es, den fachlichen Austausch und die Vernetzung von NachwuchswissenschaftlerInnen in der Schweiz aus den Bereichen Kunst, Architektur­‐ und Geschichtswissenschaft, Germanistik, Slawistik, Soziologie, Anthropologie und Ethnologie  zu  fördern,  die  zur  visuellen  Kultur  des  genannten  politischgeographischen Raumes forschen. Es geht darum, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der konvergierende thematische sowie methodische Ansätze vorgestellt werden können.  
Zur Präsentation sind im Entstehen begriffene Arbeiten eingeladen, die in einer historischen Perspektive Bildern, Architekturen und Räumen im östlichen Mitteleuropa gewidmet sind. Anknüpfend daran möchte das Kolloquium dezidiert Raum für Diskussionen lassen und den informellen Austausch anregen. Die methodologische Klammer der vorgestellten Forschungsarbeiten sollte eine historisch­‐kulturwissenschaftliche Arbeitsweise sein. Als kritisch kommentierende Respondentin wird Frau PD Dr. Beate Störtkuhl (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa; Forschungsschwerpunkte Neuere Kunstgeschichte Ostmitteleuropas, Architekturgeschichte des 20. Jahrhundert) anwesend sein.

Bitte schicken Sie Ihre Vortragsvorschläge samt eines Abstracts (ca. 500 Zeichen) und kurzen Lebenslaufs bis zum 10. September an: sarah.schlachetzki[at]ikg.unibe.ch. Vortrags­‐  und Diskussionssprachen sind Deutsch und Englisch. Zusagen werden bis zum 5. Oktober versandt.


Dr. Sarah M. Schlachetzki
Dr. Richard Nemec 
Dr. des. Jörg Richter 
Institut für Kunstgeschicht
Dr. Kathrin Chlench-Priber 
 Institut für Germanistik

 

Montag, 5. Mai 2014

Wie weiter in der Ukraine? am 21. Mai in Zürich

Universität Zürich
21. Mai 2014, 18.15 Uhr Hauptgebäude der Universität Rämistr. 71
Hörsaal KO2-F-150 8006 Zürich 


Abendveranstaltung
Vortrag mit anschliessender Podiumsdiskussion mit 

Andreas KappelerProfessor emeritus für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien
Thomas BremerLehrstuhlinhaber für Ökumenik, Ostkirchenkunde und Friedensforschung an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Münster
Jonas GrätzWissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Security Studies der ETH Zürich

Veranstaltung des Instituts G2W und der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Zürich (Flyer zum Download auf beiden Webseiten).

Donnerstag, 30. Januar 2014

Die SOB ist vom 3.-17. Februar 2014 geschlossen

 

Liebe SOB-Benutzerinnen und -Benutzer

Da unsere Magazine aus allen Nähten platzen, wurde es wieder einmal Zeit für eine Neuaufstellung - daher sind vom 3.-17. Februar keine Bestellungen möglich; Lesesaal und Ausleihe bleiben geschlossen.

Ab dem 18. Februar werden alle Monographien übersichtlich und geschlossen aufgestellt sein. Die aktuellen Zeitschriften sind nach wie vor im Lesesaal verfügbar, und die älteren Zeitschriftenjahrgänge bleiben nach wie vor bestell- und ausleihbar.

Wir freuen uns, wenn Sie bald wieder vorbeikommen!


Für das SOB-Team:
Eva Maurer

Montag, 30. September 2013

Veranstaltungsreihe der SOB 2013

Ländliche Räume und Lebenswelten in Russland


Die Veranstaltungsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek beleuchtet im Herbst 2013 die ländlichen Räume Russlands. Sechs Vorträge befassen sich mit Alltag und Lebenswelten jenseits der Metropolen Moskau und St. Petersburg in historischer und aktueller Perspektive: Wie lebte der Adel auf dem Land, und wie die Bauern - von der frühen Neuzeit über das 19. Jahrhundert bis zur Zeit der sowjetischen Kollektivierung? Wie partizipierte die ländliche Gesellschaft an der Revolution 1905? Wie beschrieben Bauern selbst ihr Leben und ihre Erfahrungen? Und welche Perspektiven bieten sich heute, mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, für das russische Dorf und die russische Landwirtschaft?

Ort: Universität Bern, Hauptgebäude, Hochschulstr. 4; Hörsaal HS101

Eintritt frei



Donnerstag, 3. Oktober 2013, 18.15 Uhr
Adeliges Landleben: Lebenswelten des russischen Adels in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Dr. Stefan Lehr, Universität Münster/Westf.



Donnerstag, 17. Oktober 2013, 18.15 Uhr
Russlands ländliche Gesellschaft in der frühen Neuzeit
Prof. Dr. Carsten Goehrke, Universität Zürich



Donnerstag, 31. Oktober 2013, 18.15 Uhr
"... das ganze Leben in Russland von Grund auf verändert": Politisches Bewusstsein und Interessenwahrnehmung der Bauern um 1905
Dr. Franziska Schedewie, Universität Heidelberg



Donnerstag, 14. November 2013, 18.15 Uhr
Die Bauern und das Kolchossystem – Strategien der Anpassung und des Widerstands (1932-1953)
Prof. Dr. Stephan Merl, Universität Bielefeld



Donnerstag, 28. November 2013, 18.15 Uhr
Schreiben in Zeiten des Umbruchs. Bäuerliche Autobiographik zwischen Zarenreich und Sowjetunion
Dr. Julia Herzberg, Universität Freiburg i. Br.



Donnerstag, 12. Dezember 2013, 18.15 Uhr
Aktuelle Wandlungsprozesse im ländlichen Russland: Neubewertung agrarischer Potentiale, Neuordnungen lokaler politischer Ökonomien
Dipl.-Geogr. Alexander Vorbrugg, Universität Frankfurt/M.




Reservationen nehmen wir bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn über das Internet oder die Telefonnummer 031 631 41 80 entgegen. Falls Sie kurzfristig verhindert sind: bitte rufen Sie an oder geben Ihre Plätze unter sob@ub.unibe.ch wieder frei.

Wenn Sie regelmässig über die Veranstaltungen der Schweizerischen Osteuropabibliothek informiert werden möchten, so tragen Sie sich bitte für unseren E-Mail-Newsletter ein.

Dienstag, 12. März 2013

Zivilgesellschaft in Russland am Beispiel der Soldatenmütter


Donnerstag, 25. April 2013,
18:30 – 20:30 Uhr Kollegiengebäude 2 der Universität Zürich
Karl-Schmid-Str. 4, 8006 Zürich

Referentinnen
Ella Poljakova, Leiterin der „Soldatenmütter von St. Petersburg“
Elena Popova, Mitarbeiterin der Soldatenmütter,
PD Dr. Carmen Scheide, Geschäftsführerin des Center for Governance and Culture in Europe der Universität St. Gallen
Heidi Grau, Diplomatin (angefragt)
Moderation: Prof. Dr. Jeronim Perović, Historisches Seminar der Universität Zürich

Soldatenmütter von St. Petersburg
Die Organisation der „Soldatenmütter von St. Petersburg“ ist eine der führenden und bekanntesten Menschenrechtsinitiativen in Russland, die sich für die Rechte der Wehrdienstleistenden und Stellungspflichtigen einsetzt. Jedes Jahr berät und betreut die Organisation rund 10.000 Soldaten, deren Menschenrechte verletzt worden sind. Die Vorfälle reichen von Erpressung bis zur Misshandlung durch Vorgesetzte. Die Soldatenmütter vermitteln den Betroffenen medizinische und juristische Hilfe und dokumentieren jeden einzelnen Missbrauchsfall. In sog. Menschenrechtsseminaren klären sie Wehrdienstleistende und deren Angehörige über ihre verfassungsmässigen Rechte auf und trainieren Verhaltensregeln für eine gewaltfreie Kommunikation mit den Behörden. Zudem setzen sich die Soldatenmütter für einen alternativen Zivildienst ein.

http://soldiersmothers.ru/
www.g2w.eu

Mittwoch, 19. September 2012

Veranstaltungsreihe der SOB 2012


Die Veranstaltungsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek beleuchtet im Herbst 2012 die Schnittstellen von Geschichte und Politik in unterschiedlichen Regionen Ost- und Ostmitteleuropas. Welche Rolle spielt Geschichte in Osteuropa heute? Wie gehen Staaten und Gesellschaften nach der Transformation mit ihrer Vergangenheit um, welche neuen Identitätsentwürfe stellt die Geschichte bereit, und wie prägt sie die aktuellen politischen Diskurse?


Zeit: jeweils am Donnerstag, 19.00 h, alle zwei Wochen

Ort: Vortragssaal der Zentralbibliothek, Münstergasse 63, 3011 Bern

Eintritt frei

Reservationen nehmen wir bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn über das Internet oder die Telefonnummer 031 631 41 80 entgegen. Die Platzzahl ist auf 90 beschränkt. Falls Sie kurzfristig verhindert sind: bitte rufen Sie an oder geben Ihre Plätze unter sob@ub.unibe.ch wieder frei.



Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Vergangenheit zwischen Wissenschaft, Mythos und Vermarktung: Vom Umgang mit Geschichte in Rumänien
lic. phil. Daniel Ursprung, Universität Zürich



Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Legitimation von Staat und Nation aus dem Fundus der Geschichte: Der Fall Ukraine
Dr. Christophe v. Werdt, Universität Bern



Donnerstag, 1. November 2012, 19.00 Uhr
Identitätsmanagement in Tatarstan: Zwischen Multikulturalität und Nationalismus
Dr. Andrea Friedli, Universität Freiburg/Schweiz



Donnerstag, 15. November 2012, 19.00 Uhr
Auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit? Zur Rolle der Geschichte in den zentralasiatischen GUS-Staaten
Dr. Beate Eschment, Universität Bremen



Donnerstag, 29. November 2012, 19.00 Uhr
Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen im heutigen Ungarn
Dr. Julia Richers, Universität Basel



Donnerstag, 13. Dezember 2012, 19.00 Uhr
Die Erfindung der Gegenwart. Zur Rolle von Vergangenheitsbildern und Geschichtspolitik am Beispiel Serbiens
Prof. Dr. Holm Sundhaussen, Berlin

Das Programm und alle weiteren Infos finden Sie auf den Seiten der SOB

Mittwoch, 13. Juni 2012

Vortrag: Lemberg, eine Vielvölkerstadt.... Do, 21.6., Bern


Vortrag von Dr. Christophe von Werdt

Lemberg - eine Vielvölkerstadt im Zentrum Europas


Do, 21. Juni 2012, 18.30 h
Turm Schloss Holligen (Holligenstr. 44, Bern)
Eintritt frei
Anmeldung unter Telefon 056 221 68 00 oder info@rhzreisen.ch