Dienstag, 30. August 2011

Abendveranstaltung 15. November: Identität durch Abgrenzung. Die Wiederkehr der Nationalismen

Wahlkampfthemen von Dänemark bis Ungarn lassen klar erkennen: Immer häufiger werden "nationale Werte" propagiert, die der Abgrenzung gegen aussen dienen. Wo liegt die Grenze zwischen identitätsstiftendem und ausgrenzendem Nationalismus? 
Prof. Dr. Nicolas Hayoz (Universität Freiburg), Prof. Dr. Andreas Oplatka (Universität Budapest) und Dr. Andrea Schlenker (Universität Luzern) beleuchten die Entwicklungen in Europa.

Eine Veranstaltung des Instituts G2W in Kooperation mit der Paulus-Akademie im Kulturhaus Helferei, Zürich, 18-21 Uhr.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. November gemäss unserem Flyer.

Religion & Gesellschaft in Ost und West: Neuer Titel für traditionsreiches Blatt

Die Zeitschrift des Instituts G2W, Zürich, erscheint ab September 2011 unter dem neuen Titel Religion & Gesellschaft in Ost und West (RGOW). Im Fokus der Zeitschrift, die sich seit bald 40 Jahren mit der Entwicklung der Kirchen und Religionsgemeinschaften in Osteuropa beschäftigt, stehen drei Themenbereiche: Geschichte und aktuelle Situation der Kirchen und Religionsgemeinschaften in den osteuropäischen Ländern, der ökumenische Dialog zwischen Ost- und Westkirchen sowie allgemeinere Fragen zur gesellschaftlichen Entwicklung im Kontext von Säkularisierung und „neuer Religiosität“.
Die Titeländerung ist eine logische Folge der Entwicklung der Zeitschrift in den letzten Jahren. Die Zeitschrift, die von einem jungen Redaktionsteam herausgegeben wird, hat sich im Grenzbereich zwischen Fachpresse und gehobenem Journalismus für breitere Kreise als Abonnentenzeitschrift etabliert. Die jeweiligen Artikel sind kurz, aber fundiert (2-4 Seiten) und in möglichst allgemeinverständlichem Stil gehalten. Neben Kurzmeldungen zu aktuellen Entwicklungen der Religionsgemeinschaften (die auch auf der Internetseite www.g2w.eu abrufbar sind) werden gerade die Hintergrundartikel geschätzt, die von Autorinnen und Autoren aus Kirchen und Wissenschaft geschrieben werden.
Die aktuelle Ausgabe von RGOW widmet sich Polen, das seit dem 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft inne hat. Andrzej Kaluza beleuchtet die Situation der katholischen Kirche wenige Jahre nach dem Tod des „polnischen Papstes“. Agata S. Nalborczyk fragt nach dem Zusammenleben von Christen und Muslimen in Polen. Mit dem oftmals dämonisierten Russland-Bild im polnischen Geschichtsdenken beschäftigt sich Jens Herlth. Weitere Artikel zur polnischen Diakonie und zum Dichter Czesŀaw Miŀosz ergänzen das Portrait eines facettenreichen Landes. 
Ein kostenloses Probeheft der neu gestalteten Zeitschrift kann auf www.g2w.eu unter der Rubrik Zeitschrift bestellt werden.

Donnerstag, 17. März 2011

Abendveranstaltung 11. Mai: Religion in Südosteuropa

Religion in Südosteuropa - Konfliktpotenzial und Brückenfunktion
11. Mai, Universität Bern, Hauptgebäude, Kuppelraum

18:00 Apéro 
18:30 Einführung in das Thema 
19:00 Referat von PD Dr. Klaus Buchenau; 
anschliessend Podiumsdiskussion mit Caroline Tissot, EDA (Bern); Frano Prcela OP, Institut M.-Dominique Chenu (Berlin); Vassil Vassilev, Schweizerische Osteuropabibliothek (Bern)

Flyer

Öffentliche Jahrestagung des Vereins G2W - Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Osteuropabibliothek 
www.g2w.eu
www.ub.unibe.ch/sob

Dienstag, 1. Februar 2011

Samstag, 1. Januar 2011

Master in Osteuropa-Studien an der Universität Bern

In Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg startet im Herbstsemester 2010 auch das Masterpropgramm in Osteuropa-Studien. Das Bachelor-Studienprogramm läuft bereits seit einem Jahr.

weitere Informationen

Neuerscheinung "Osteuropa kartiert - Mapping Eastern Europe"

Im LIT-Verlag ist der von Jörn Happel und Christophe v. Werdt herausgegebene Band "Osteuropa kartiert - Mapping Eastern Europe" erschienen. Die Beiträge in diesem Band vermitteln Einblicke, wie Karten in der historischen Osteuropaforschung als Quellen genutzt werden.

Der Band geht auf eine Tagung des Forum Ostmittel- und Südosteuropa zurück, die 2008 in Bern stattfand.

zur Verlagsinformation

Mittwoch, 27. Oktober 2010

11. Osteuropatag der Universität Freiburg: Ismael Kadare

Am 18. November 2010 veranstaltet das Interfakultäre Institut für Ost- und Ostmitteleuropa zum elften Mal den Osteuropatag. Für das diesjährige Event konnten wir den renommierten albanischen Schriftsteller Ismael Kadare einladen.

In diesem Jahr findet zum elften Mal der Osteuropatag der Universität Freiburg statt. Am Abend des 18. November wird der weltbekannte und preisgekrönte albanische Autor Ismael Kadare an der Universität Freiburg zu Gast sein. Kadaré ist unbestritten der berühmteste albanische Schriftsteller der Gegenwart. Im Jahr 2005 wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Man Booker International Prize geehrt. Der Autor, dessen Romane in 40 verschiedene Sprachen übersetzt wurde, wird zum Thema Europa sprechen. Die Veranstaltung wird um 18 Uhr vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Guido Vergauwen eröffnet. Im Anschluss können an Herrn Kadare Fragen gestellt werden und Sie sind ebenfalls zum anschliessenden Apéro eingeladen. Die Veranstaltung findet auf Französisch statt.

11. Osteuropatag der Universität Fribourg
Donnerstag 18 November 2010, ab 18 Uhr
Université Pérolles 2, Saal G140, Fribourg